
Das Wahrzeichen von St. Georgen im Attergau, die „Linde im Gries“, steht unter Naturschutz.
Wenn die betagte Linde sprechen könnte, würde sie uns aus ihrer Vergangenheit als Gerichtsstätte berichten, an der bis ins 16. Jahrhundert über Recht und Unrecht befunden wurde.
Die 1000jährige Linde im Gries ist einer der ältesten Bäume im Land.
Um 1114 wurde sie gepflanzt, im selben Jahr als der Kirchturm erbaut wurde.
Einst diente sie als Gerichtslinde. Sie ist ca. 30 m hoch und hat einen Umfang von 29 m. Der Stamm, der leider schon morsch und hohl ist wurde 1912 mit Beton vollgegossen.
Die Gräfin von Kogl trug zur Rettung dieses Baum-Methusalems bei.
1947 brach im Stamm ein Feuer aus, bei dem er innen ausbrannte.
Der Beton wurde vom Baumchirugen wieder entfernt und so trotzt der hohle Baum noch immer allen Stürmen und ist ein wunderschöner Zeuge
aus alten Zeiten.
Die Linde ist ganzjährig zu besichtigen.
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ST. GEORGEN IM ATTERGAU
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