Geschichte des Attergaus
Aus der Marktgeschichte
Die erste, nachgewiesene Besiedelung unseres Gebietes geht jahrtausende zurück (3.ooo v. Chr.)
Steinzeitmenschen fuhren auf ihren Einbäumen auf dem Attersee, besiedelten die Ufer und sind uns durch ihre Siedlungsform des Pfahlbaues bekannt (1871 wurden Pfahlbaudörfer am Attersee und Mondsee entdeckt).
Im 2 Jhdt. V. Chr. Wird das Gebiet Bestandteil des Königreiches Noricum und mit der Eroberung des Königreiches 15 v. Chr. Durch die Römer ein Teil des Imperium Romanum. Durch die römischen Soldaten, Geschäftsleute und Kolonisten kommt auch das Christentum in die Provinz Noricum, eine wichtige Rolle bei der Glaubensverbreitung spielt dabei sicherlich der Hl. Severin (482 n. Chr.)
Um 500 n. Chr. Besetzen die einwandernden Bayern ganz Ufernoricum. Als Karl der Große 778 den Herzog Tassilo absetzt, fällt natürlich auch alles Eigentum an die Franken, die Domäne Aterhofen (heutiges Attersee) wird fränkisches Krongut.
Der Name Attergau (Attagaoe) taucht zum ersten mal 790 n. Chr. Auf, etwa zur selben Zeit erfolgt auch die Gründung unseres Ortes mit dem namen ATTERGAUDORF! Erst später, nachdem der Ort eine dem Hl. Georg gewihte Kirche bekam, wurde der heutige Name St. Georgen im Attergau geprägt.
Landschaft und Frühzeit des Attergaues
Den Attergau, das ist das weite schalenförmige Becken, in dessen Mitte der Markt St. Georgen liegt, sollte man auf der Straße oder mit der Bahn von Norden, von Frankenmarkt oder Vöcklamarkt her betreten: Von dem Höhenrücken zwischen Schmidham und Walsberg aus hat man den schönsten Blick in die flache, grüne Mulde, über welche sich in gehörigem Abstand links der bewaldete Buchberg, rechts der besiedelte Kronberg und das alles überragende , in der Mitte eine Mauer aus hellem Kalkgestein, das Hölllengebirge, erheben.